Rückblick aufs Jahr 2019

Rückblick aufs Jahr 2019

Liebe Freunde des „Kulturverein Johann Philipp Bronner“!

Das Jahr 2019 neigt sich langsam seinem Ende zu und es war für unseren Verein erneut ein erfolgreiches Jahr.

Dass es dies werden konnte, verdanken wir ganz besonders Ihrer Unterstützung und Mitarbeit. So konnten wir zwei große und mehrere kleinere Projekte erfolgreich durchstarten und positiv zu Ende führen.

Konzert zugusten Steingoetter-Greiff-Stiftung

Dazu gehörte unser großes Konzert „Verwandlungen“ am Rosenmontag, das uns im Kulturhaus einen vollen Saal und der „Steingoetter-Greiff-Stiftung“ eine Spende in Höhe von eintausend Euro bescherte. Unser Dank geht hier besonders an unsere Pianistin Joanna Michna und Dieter Degreif. Beide Künstler verzichteten auf ihre Gagen.

Pandemie-Denkmal

Auch das Projekt „Denkmal für die Opfer der Grippepandemie 1918/19“ war ein voller Erfolg. Die SWR-Abendschau und der Radiosender SWR 4 berichteten über unser Projekt. Wir danken unseren Spendern und Sponsoren sowie der Stadt Wiesloch, vertreten durch Herrn BM Sauer, ganz herzlich. Sie alle haben mit dazu beigetragen, dass Wiesloch nun mit unseren Denkmal über ein weiteres Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Städten verfügt und die Bevölkerung über die Gefahren, die eine Influenzaerkrankung mit sich bringt, besser informiert ist. Die Zusammenarbeit mit Dr. Witte von der Charité Berlin und Dr. Welker vom Gesundheitsamt HD war hervorragend.

Kleinere Projekte und Bronners Wohnstube und Apotheke en miniature

„Kleinere“ Projekte wie unser „Rosenfrühstück“, „Tag des offenen Denkmals“ sowie „PZN Weihnachtsmarkt“ wurden von der Bevölkerung angenommen. Unser „Bronner’sches Gartenhaus“ ist nach wie vor der Liebling des Wieslocher Publikums. Ihm und uns zur Freude ist daraus unser erstes „Weihnachts-Projekt“ entwachsen: Im Schaufenster der Marktstraße 10 prangt mindenstens noch bis zum 6. Januar unsere „Puppenstube“. Zusammen mit Peter Filsinger, Zweiter Vorsitzender der „Modelleisenbahnfreunde Kurpfalz“, haben wir eine wirklich alte Puppenstube in Apotheke, Küche und Wohnzimmer im zeitgemäßen Einrichtungsstil Johann Ph. Bronners verwandelt und die Wieslocher/innen sind begeistert. Nach der Ausstellungszeit in der Marktstraße wird unsere Puppenstube, für die wir von der Firma „Minimundus“ in Dreieich Waren im Wert von rund 470 Euro als Spende erhalten haben, ins Bronner’sche Gartenhaus einziehen. Sicherlich nicht nur zur Freude der kleinen Kinder, sondern auch der großen.

Ausblick auf 2020

Ein kurzer Blick ins kommende Jahr 2020 zeigt uns, dass 2019 begonnene Projekte – der Rosenlehrpfad „Von der Wildrose zur Floribunda“ in PZN-Park und die Rekultivierung der „Sophienhöhe“ – darauf warten, erfolgreich abgeschlossen zu werden.

Das Pandemie-Denkmal wird noch eine Gedenktafel erhalten und zu der Puppenstube mit Bronners Wohnstube, Küche und Apotheken-Offizin könnte sich noch ein Weinkeller gesellen.

Wie Apotheker Johann Philipp Bronner lebte und arbeitete

Wie Apotheker Johann Philipp Bronner lebte und arbeitete

Ausstellung am Rande des Wieslocher Weihnachtsmarkts im Dezember 2019

Die fertig aufgebaute Puppenstube, kurz bevor sie in das Schaufenster gehoben wurde. Jetzt fehlt nur noch eine Ladentheke. Foto: Oliver Göpferich

In den Schaufenstern eines auf die Sanierung wartenden Hauses in der Marktstraße 10 wird daran erinnert, wie der Wieslocher Apotheker und Weinbaupionier Johann Philipp Bronner (1792 – 1864) lebte und arbeitete. Eine alte Puppenstube beherbergt Bronners Wohnzimmer und die Apotheke. Im Fenster daneben dampft eine Modelleisenbahn durch die winterliche Landschaft: Ein erstes Gemeinschaftsprojekt des Kulturvereins Johann Philipp Bronner und der Modelleisenbahnfreunde Kurpfalz.

Die winterliche Modellbahnanlage der Modelleisenbahnfreunde Kurpfalz. Foto: Oliver Göpferich

„Die Kinder fragen immer: Wie hat der Bronner gewohnt?“, berichtet Karin Hirn, Gründerin und Vorsitzende des Kulturvereins aus ihren Erfahrungen mit Besuchergruppen des Bronner‘schen Gartenhauses im PZN-Park. Als Grundlage diente eine auf dem Dachboden gefundene Puppenstube aus dem Jahr 1927, in der aber noch einiges umzubauen war. So wandte sich Karin Hirn mit ihren Plänen an Peter Filsinger, den zweiten Vorsitzenden der Modelleisenbahnfreunde Kurpfalz, die in einer Halle am alten Wieslocher Stadtbahnhof residieren. Filsinger zog eine Wand in der Mitte des Puppenhauses ein, einschließlich einer Tür, begradigte das Fenster, das an der Seite eingebaut war, und tapezierte die Wände. Karin Hirn organisierte parallel dazu die Tapeten, maßstabsgetreuen Biedermeier-Möbel, teils auf dem Flohmarkt, teils bei der Firma Mini Mundus in Dreieich, die sich auf die Miniatur-Nachbildung alter Gegenstände spezialisiert hat und europaweit ob ihrer Qualitätsprodukte bei Sammlern und Modellbauern gleichermaßen bekannt ist. Zunächst fehlten allerdings noch die Apothekengefäße, von denen Mini Mundus dann gleich 66 Stück großzügig spendete. „Die sind handbemalt und vergoldet“, begeistert sich Karin Hirn. Für die noch fehlende Ladentheke hofft sie nun auf Mithilfe eines Hobby-Bastlers.

Der Dank des Kulturvereins Johann Philipp Bronner gilt neben den Modelleisenbahnfreunden, die zur Schaufensterpräsentation gleich auch die winterliche Modellbahnanlage ihres Vorsitzenden Frank Pfister beisteuerten, Dombrowski Massivhaus und deren Geschäftsführer Claus-Heinrich Mohr, der die Räume zur Verfügung stellte, und nicht zuletzt Oliver Göpferich, der die Öffentlichkeitsarbeit des Bronnervereins verantwortet und die Ausstellung tatkräftig mit vorbereitete. Bis zum Dreikönigstag sollen Puppenhaus und Modellbahn noch zu sehen sein. Später soll dann die Puppenstube die museale Ausstattung des Bronner‘schen Gartenhäuschens ergänzen.

Die sehenswerte Miniaturausstellung war auch eine Bereicherung des Weihnachtsmarkts, der am Sonntag, 22. Dezember 2019, seine Pforten schloss.

Modelleisenbahnfreunde Kurpfalz 1997 e.V.
www.mef-kurpfalz.de

Mit freundlicher Unterstützung von Mini Mundus Hobby GmbH
www.minimundus.de

3. Wieslocher Rosenfrühstück

3. Wieslocher Rosenfrühstück

Sonntag, 14. Juli 2019, auf dem künftigen „Bronner-Platz“, Ecke Pfarrstraße und Rathausgasse, bei Erik Schleichs Spezialitätengeschäft „TeGeDu“.

Beginn ist um 11.30 Uhr, Ende zwischen 14 und 15 Uhr.

Wie jedes Jahr im Sommer lädt der „Kulturverein Johann Philipp Bronner“ alle Rosen-Freunde und all die, welche es noch werden wollen, zum „Wieslocher Rosenfrühstück“ ein. Dieses Jahr steht unser Frühstück unter der Motto „Europa“, denn unser Kontinent hat unzählige Rosengärten. Sei es die „Englischen Rosen“ der Cottages, die Rosen spanischer Gärten oder Frankreichs Rosengärten – es duftet in Europa in jedem Land im Sommer betörend nach dieser schönen Blume.

Diesem Umstand trägt der „Kulturverein Bronner“ gerne immer wieder Rechnung, war doch auch unser Namensgeber, Johann Philipp Bronner nicht nur ein Freund des Weines, sondern auch der Rosen. Neu an unserem Rosenfrühstück ist der Veranstaltungsort: In diesem Jahr findet das Rosenfrühstück nicht im Grünen, sondern mitten „im Herzen“ unserer Stadt statt.

Mehr Infos gibt es auch hier.

Weihnachtsmarkt des PZN

Weihnachtsmarkt des PZN

Am Donnerstag, 6. Dezember 2018, hat das Bronner’sche Gartenhaus von 12.30 bis 17 Uhr geöffnet. Anlass ist der Weihnachtsmarkt des Psychiatrischen Zentrums Nordbaden, der im selben Zeitraum im Foyer des Zentralgebäudes stattfindet.

Auf die Besucher wartet bei vorweihnachtlicher Atmosphäre ein vielfältiges Angebot. Vom Adventskranz bis zu weihnachtlichen Zimtsternen ist alles geboten. Kunsthandwerk, Holzschnitzereien, Sterne und Kerzenlichter. Einzelne Stände bieten Essen und Trinken an.

Für die Kinder wird am Nachmittag um 15 Uhr der Nikolaus bestellt.

Und wer einen Blick in die Arbeitsräume der AG Patientenkunst werfen möchte, das ehemalige Patientencafe Cafe Kontakt am Brunnen wird zu diesem Anlass geöffnet.

Zum Tode von Liselotte Lüll: Lebendige Erinnerung ans „alte Wiesloch“

Liselotte Lüll mit Schülerinnen der Geschichtsklasse Siefert der Johann-Philipp-Bronner-Schule im April 2016. Foto: Carina Kircher, www.fotografie.carinakircher.de

Der Kulturverein Johann Philipp Bronner trauert um Liselotte Lüll, die Tochter des letzten Müllers der Postmühle in der Schwetzinger Straße.

Trotz ihres hohen Alters stellte sie sich spontan und mit großer Freundlichkeit als Zeitzeugin dem Vereins-Projekt „Made in Wiesloch“ zur Verfügung. Die Schüler und Schülerinnen der Geschichtsklasse Siefert des Bronner-Gymnasiums waren bei ihr zu Gast. Für Liselotte Lüll bedeutete „alt“ zu sein, das eigene Leben kritisch zu reflektieren und diese Gedanken an jüngere Generationen weiter zu geben.

Wir werden die große Herzlichkeit und Wärme, mit der Liselotte Lüll dem Kulturverein Johann Philipp Bronner stets entgegen kam, nicht vergessen. Wir sagen „Danke“ und „Lebewohl“ einer der letzten Zeitzeuginnen des „alten Wieslochs“.

Zehn Jahre Bronnersches Gartenhaus und zweites Rosenfrühstück

Zehn Jahre Bronnersches Gartenhaus und zweites Rosenfrühstück

Der Kulturverein Bronner hat dieses Jahr ein volles Programm – und einige Überraschungen parat

Das Bronner’sche Gartenhaus feiert in diesem Jahr das zehnjährige Jubiläum seiner Wiederentdeckung und Sanierung. Und damit jährt sich auch 2019 zum zehnten Mal die Gründung des Kulturvereins Johann-Philipp Bronner. Der Kulturverein feiert deshalb „im Doppelpack“. Aus diesem Grund veranstalten wir am Sonntag, 30. September 2018, ein Konzert mit dem Orchester der Musikschule Südliche Bergstraße, Leitung Clemens Hettler, in der Kirche des Psychiatrischen Zentrums Nordbaden. Ein Umtrunk und Empfang schließt sich an. Näheres geben wir wie gewohnt rechtzeitig bekannt.

Doch zuvor findet am Sonntag, 9. September 2018, der “ Tag des offenen Denkmals“ statt, an dem sich der Kulturverein wieder beteiligt. Das Gartenhaus im PZN-Park empfängt dann seine Besucher unter dem Motto „Entdecken, was verbindet“.

Und ein besonderes Highlight wird in diesem Jahr das zweite „Wieslocher Rosenfrühstück“ sein, das am Sonntag, 17. Juni 2018, von 12.30 Uhr bis 15 Uhr im Schillerpark stattfindet. Unser Ehrengast wird an diesem Tag die Walldorfer Bürgermeisterin Christiane Staab sein. Die Gruppe „Jester’s Garden“ sorgt für den passenden musikalischen Rahnen des Rosenfrühstücks, das in diesem Jahr „Very British“ sein wird. Und auch hier geben wir wieder rechtzeitig alles Wissenswerte in der Presse, auf unserer Rosenfrühstück-Webseite www.rosenfruehstueck.de und auf unserer Facebook-Seite bekannt.

Ganz zuletzt warten auf die Freunde des Bronner’schen Gartenhauses in diesem Jubiläumsjahr noch ein paar weitere Aktionen:

Wildrosen erwünscht? Für unsere Rosenfreunde in und um Wiesloch planen wir bereits eifrig eine „Jubiläums-Überraschung“. Dieses Geheimnis werden im Laufe des Jahres verraten. Ebenso werden wir den jahrhundertalten Schleier der „Sophienhöhe“ lüften. Was jetzt noch fehlt, ist ein „neues Garten-Outfit“ für unser kleines Bronner-Museum im PZN-Park. Keine Sorge – auch daran arbeiten wir bereits mit Volldampf.